Wissenschaftliche Arbeiten - 2000Watt-Gesellschaft
Centre for Energy Policy and Economics / Swiss Federal Institute of Technology - CEPE - Zürich
Arbeit von Daniel Spreng und Marco Semadeni: "Energie, Umwelt und 2000 Watt Gesellschaft" 2001 / ETH-Zentrum, WEC, Zürich. Diese Arbeit klärt Notwendigkeiten und Möglichkeiten im Umgang mit Energie und Ressourcen: 2000wattgesd.sprengm.semadeni.pdf [391 KB]
McKinsey: "CO2−Reduktion ist machbar"
31 Prozent weniger CO2−Ausstoß sind laut einer Studie (Sept. 2007) von McKinsey und der deutschen Industrie bis 2020 finanzierbar und mehrheitlich auch mit hohen Einsparungen verbunden. Dabei wurde das enorme Potenzial aus Erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Wasser, Biogas) noch nicht mit einberechnet.
McKinsey hat untersucht, welche Kosten und wirtschaftlichen Potenziale bei mehr als 300 Einzelmassnahmen in Deutschland zur CO2−Vermeidung in Gebäuden, Industrie, Energieversorgung und Transport enthalten sind. Die gute Nachricht ist: Der grösste Teil lässt sich mit bereits erprobter Technik realisieren!! Etwa 2/3 Massnahmen lohnten sich sogar finanziell! Je nach Ölpreis sind teilweise sogar 80% Einsparung erzielbar. Am grössten ist das Potenzial, CO2 zu vermeiden, in der Bewirtschaftung von Wohngebäuden, gewerblich und öffentlich genutzten Immobilien. Wobei die hohen Potenziale bei Umstellung des Autoverkehrs und neuer Motorentechnik in dieser Studie nicht berücksichtigt wurden.
Der Chef von McKinsey/Deutschland F. Mattern sieht auf solchem Weg hohe Wachstums− und Beschäftigungschancen für die Volkswirtschaft. Studie-Kurzfassung: mckinseystudieklima.pdf [2'956 KB]
Ellipson AG - Basel
Studie zur Entwicklung der 2000 Watt Gesellschaft: energieperspektive2050langellepson.pdf [1'256 KB]
Zusatzstudie zur Perspektive bis 2050: energieperspektive2050ellepsonprognoseskizze.pdf [563 KB]
Diese Studien klären die Wirkungen von maximaler Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien.
Studie zur Nachhaltigkeitsstrategie für moderne Firmen - "Nachhaltigkeitszirkel": nachhaltigkeitszirkelkmellipson.pdf [822 KB]
Umweltorganisationen und Verkehrsklub gaben 2006 eine Studie mit dem Titel "Energiperspektive 2050" in Auftrag. Dabei wurde abgeklärt, wie sich die konsequente Anwendung der heute besten Technologie, verbunden mit der Umstellung auf erneuerbare Energien, auf uns auswirken kann. Es wurde von einer stabilen Nachfrage nach Dienstleistungen wie Licht, Kochen, Musikhören, etc. ausgegangen, also einem gleichbleibenden Lebensstandard.
Das Resultat sehr kurz zusammengefasst ergab:
1. Der Energieverbrauch pro Person sinkt bis zum Jahr 2050 von heute 6000 Watt auf 3500 Watt. Allein durch die Anwendung bester heutiger Technik könnten jetzt schon 40% Energie (bzw. 10 Milliarden Franken) eingspart werden bei gleichem Lebensstandard.
2. Die Schweiz braucht keine neuen Gas- oder Atomkraftwerke. Die Anwendung bester Technik, zusammen mit erneuerbaren Energien, machen Grosskraftwerke überflüssig.
3. Zum Ziel der 2000 Watt-Gesellschaft bis 2100 bedarf es weiterer Schritte, z.B.:
-- weitere Innovationen - bessere Technik zur Energieeffizienz
-- Regenerative Kombikraftwerke fördern (Wind, Solar, Wasser, Biogas)
-- besser isolierte Häuser / Minergie
-- bessere Transportmittel, Effizienzsteigerung, Hybridtechnologie
-- weniger Auto- und Flugkilometer, bessere Auslastung
Technisch steht dem Ziel nichts im Wege. Entscheidend sind einzig der politische Wille und die Bereitschaft zum gesellschaftlichen Umdenken in Richtung Effizienz und Nachhaltigkeit.
Mehr genaue Information mit diesen Downloads:
energieperspektive2050dlangfassung.pdf [1'256 KB]
oder kurz:
energieperspektive2050kurz.pdf [497 KB]
(Copyrigt liegt bei den Verfassen des Downloads)
„Eine nachhaltige Energieversorgung ist in der Schweiz nach Einschätzung der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften machbar…
Die Berechnungen zeigen, dass das Angebot an erneuerbaren Energiequellen bis 2050 verdoppelt werden kann, wie die SATW heute mitteilte. Limitierend sei dabei nicht das eigentliche Potenzial, sondern eine volkswirtschaftlich vertretbare Umsetzungsgeschwindigkeit, insbesondere bei der Gebäudeerneuerung.“ Zitat aus dem Tagesanzeiger vom 9.1.07.
Energieszenarien 1-4 des Bundesrates: energieszenarieniivbundesrat.pdf [229 KB]
Hier beschreibt der Bundesrat verschiedene Szenarien. Wobei nur die 4. Stufe nachhaltige Wirkungen hat und in Richtung 2000Watt-Gesellschaft führt. (Copyrigt liegt jeweils bei den Verfassern.)
Die "Allianz für eine verantwortungsvolle Klimapolitik" (51 Organisationen!) fordert mit konkreten Schritten in einem Masterplan eine aktivere Klimapolitik des Bundesesrates und der Weltpolitik. Klimaveränderung und unnützes Verschleudern unserer Ressurcen ist die weltweit grösste Herausforderung des Jahrhunderts. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, lesen sie im Klima-Masterplan: klimamasterplankurz.pdf [120 KB]
(Copyrigt liegt bei den Verfassen des Downloads)
Hier finden Sie wissenschaftliche Angaben zu den verschiedenen Energieressourcen und ihrer Verfügbarkeit. energieressourcen.pdf [873 KB]
(Copyright: Akademie der Naturwissenschaften Schweiz www.scnat.ch und Schweizer Akademie der Technischen Wissenschaften www.satw.ch )
Aufgrund eigener Forschungen steigen 2 Europäische Ölkonzerne auf erneuerbare Energien um. Die nebenstehende Grafik zeigt Ergebnisse einer Shell-Studie. Bis 2060 wird mindestens 2/3 des Weltenergiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen kommen müssen (rechts im Bild). Auch die Atomenergie wird dann sehr gering werden.
Der frühere Shell-Vorstand Fritz Vahrenholt sagt in einer Fernsehsendung von und mit Franz Alt: „Shell wird ein Solarkonzern. Wir haben gar keine andere Wahl. Uns geht der alte Stoff aus. Aber wir wollen auch morgen noch Menschen beschäftigen und Geld verdienen. Der Treibhauseffekt beschleunigt den Umstieg auf Erneuerbare Energien.“ (zitiert nach Franz Alt, 2004 "Die Sonne schickt keine Rechnung")
Leicht verständliche Erklärungen zur Energie-Effzienz und verschiedenen Energiequellen: energieeffizienzwebd.pdf [1'313 KB]
(©Greenpeace Schweiz)
Die Wissenschaft sagt: Es muss dringend sein und es ist machbar! (Bild©ProNatura-Aletsch-Albrecht/WWF)
Klima-Bündnis-Städte und Gemeinden zeigen Wege zur klimaverträglichen Gesellschaft
Eine klimaverträgliche Gesellschaft ist realistisch und machbar, dies ist das Fazit der Jahreskonferenz des Klima-Bündnis der europäischen Städte in Zürich. Neben verschiedenen kommunalen Strategien für eine klimaverträgliche Gesellschaft wurde erstmals eine neue Initiative der Europäischen Kommission vorgestellt: der Konvent der Bürgermeister zur Energieeffizienz. Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Mitglied des Club of Rome und Träger des Alternativen Nobelpreises, forderte eine Neuorientierung von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft hin zu einem energiebewussteren Lebensstil. Pressemitteilung Zürich11. Mai 2007 - siehe: http://www.klimabuendnis.org
Energie [R]evol ution
Das Greenpeace-Szenario für eine klimaverträgliche Energieversorgung im Jahr 2050
Die Internationale Energie-Agentur (IEA) erwartet, dass sich der globale Energiebedarf bis
2050 verdoppelt. Immer mehr fossile Energieträger würden verbrannt, also Kohle, Öl
und Erdgas. Würde dieses Szenario Realität, stiegen die CO2-Emissionen dramatisch.
Die Menschheit muss jedoch bis Mitte des Jahrhunderts ihren CO2-Ausstoß halbieren,
damit das Erdklima nicht vollständig außer Kontrolle gerät.
Die Greenpeace-Studie Energy [R]evolution zeigt, wie das möglich ist: Durch Effizienzsteigerungen und Sparmaßnahmen kann der Energieverbrauch stetig sinken – ohne die
Weltwirtschaft und Entwicklungschancen zu gefährden. In diesem globalen Szenario ist
die Nutzung der gefährlichen Atomkraft im Jahr 2030 beendet; in Deutschland ist der
Ausstieg gemäß „Klimaschutz: Plan B – Nationales Energiekonzept bis 2020“ bereits im
Jahr 2015 vollzogen. Bis 2050 wird der Primärenergiebedarf zur Hälfte aus erneuerbaren
Energien gedeckt, also Biomasse, Wasserkraft, Sonne, Wind und Geothermie.
Die parteiübergeifende "Aktion Vernunft Schweiz" stellt in einem Kurzbericht ihre energiepolitische Sicht dar: energiesparpotenzialevernunftch.pdf [252 KB]
(Copyrigt liegt jeweils bei den Verfassern.)



